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23.8.2005 - Wirtschaft

Gewerbehof complex soll erweitert werden

"Seit zwei Jahren ist der Gewerbehof complex komplett ausgelastet, so dass wir immer wieder Interessenten abweisen müssen." Das ist der Grund, warum Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Wirtschaftsreferent Horst Müller und infra-Chef Dr. Hans Partheimüller, gleichzeitig complex-Geschäftsführer, den Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium Hans Spitzner um einen Besuch in der Südstadt gebeten haben. Ziel der Einladung war, die Möglichkeiten einer Förderung durch den Freistaat auszuloten.

complex soll erweitert werden

Bernd Vater (li.) von der Firma Manu Tec erläuterte bei einem Rundgang die Maschinen seines Betriebs.

Foto: Mittelsdorf



Der im Jahr 2001 eröffnete erste Bauabschnitt des Gewerbehofes in der Benno-Strauß-Straße, der auf rund 5000 Quadratmetern vor allem Existenzgründern beste Rahmenbedingungen bietet, wurde damals von der Landesregierung mit knapp 2,6 Millionen Euro aus den Mitteln der Offensive Zukunft Bayern (OZB) sowie gut 1,8 Millionen Euro aus dem KONVER-Programm der Europäischen Union gefördert. Wesentlich dazu beigetragen hatte zu diesem Zeitpunkt auch Staatssekretär Spitzner. Er sehe sich daher dem Projekt emotional verbunden, zumal es vor Baubeginn zahlreiche Bedenkenträger gab.

Da er aber der Meinung sei, dass besonders der Mittelstand und Existenzgründer Arbeitsplätze schaffen, habe er sich stets für den Fürther Gewerbehof eingesetzt. Dass sich das gelohnt hat, zeige der jetzige Erfolg: "Durch das gute Management und Konzept hat sich dieses Vorhaben zu einem Leuchtturmprojekt für Existenzgründerzentren entwickelt." Besonders erfreulich ist für Spitzner, dass sich vor allem Handwerksbetriebe und produzierendes Gewerbe angesiedelt haben. Für Wirtschaftsreferent Horst Müller und complex-Objektmanagerin Michaela Taubmann eine Besonderheit, die neben den günstigen Mietkonditionen und der Möglichkeit zur individuellen Raumgestaltung wesentlich zum Erfolg des Gebäudekomplexes beigetragen hat. Man setzte nicht nur auf Dienstleistungsbetriebe oder Softwareproduzenten wie viele Einrichtungen dieser Art. Taubmann: "Wir haben einen optimalen Branchenmix, jede Firma macht etwas anderes".

Für ein weiteres Plus des Fürther Gewerbehofes sorgt die Wirtschaft und das Industrie- und Handelsgremium Fürth, das bei dem Treffen durch Gert Rohrseitz und Christian Nowak vertreten war. Durch eine Reihe von Veranstaltungen für Jungunternehmer wie die Gründertage oder den Gründercheck hat sich der complex zu einem Zentrum der Gründerszene entwickelt, wo stets ein wichtiger und hilfreicher Austausch und Dialog stattfindet.

Partheimüller sieht im Augenblick auf Grund des günstigen Zinsniveaus den besten Zeitpunkt für den Baubeginn des zweiten Abschnitts für gekommen. Das Investitionsvolumen für das zweite Gebäude, das rund 3000 Quadratmeter Mietflächen bieten würde, liegt bei etwa 3 Millionen Euro. Er machte aber zusammen mit OB Jung kein Hehl daraus, dass Stadt und infra fürth GmbH eine solche Investition nicht alleine tätigen könnten und auf die Unterstützung des Freistaats angewiesen sind.
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