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20.7.2011 - Wirtschaft

Grundstein für neues Fraunhofer Institut

Der Grundstein ist gelegt, die Bauarbeiten haben begonnen: Im Golfpark Fürth entsteht gleich im Anschluss an die im vergangenen Herbst eingeweihte Testhalle für einen Linearbeschleuniger (wir berichteten) mit dem Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT) ein neues Institut der Fraunhofergesellschaft. „Ein Freudentag für die Kleeblattstadt“, wie Oberbürgermeister Thomas Jung betonte.

 


Grundsteinlegung mit vereinten Kräften: Für den künftigen Institutsleiter Professor Randolf Hanke (2. v. li.) und Professor Heinz Gerhäuser (2. v. re.) ein wichtiger Moment, über den sich auch Wirtschaftsminister Martin Zeil (Mitte), OB Thomas Jung (5. v. re.), Wirtschaftsreferent Horst Müller (4. v. re.) und Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger (3. v. re.) freuten. Foto: Mittelsdorf

Grundsteinlegung mit vereinten Kräften: Für den künftigen Institutsleiter Professor Randolf Hanke (2. v. li.) und Professor Heinz Gerhäuser (2. v. re.) ein wichtiger Moment, über den sich auch Wirtschaftsminister Martin Zeil (Mitte), OB Thomas Jung (5. v. re.), Wirtschaftsreferent Horst Müller (4. v. re.) und Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger (3. v. re.) freuten. Foto: Mittelsdorf

Diesen wollte sich auch der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil nicht entgehen lassen, der extra aus München anreiste. Er sprach von einem weiteren wichtigen „Baustein für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region und bezeichnete die Fraunhofer Institute als „Königsklasse der angewandten Forschung“. Insgesamt fließen rund 20 Millionen Euro in den Neubau, wobei Bund und Freistaat je die Hälfte davon aufbringen. Ab Sommer 2013 soll er für 220 Wissenschaftler beste Arbeitsbedingungen schaffen und neben Seminarräumen, Büros und einem Casino auch einen Saal für Vorlesungen beherbergen.

Ein wichtiger Förderer und Protagonist des neuen Instituts war und ist Professor Heinz Gerhäuser, Leiter des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS). Sichtlich bewegt sagte er, dass mit der Grundsteinlegung für ihn nun ein Traum in Erfüllung gehe. Zukünftiger Hausherr des Gebäudetraktes, der sich wie ein wellenförmiges Band zwischen der Flugplatzstraße und dem Golfplatz entlang ziehen wird, ist EZRT-Leiter Professor Randolf Hanke. Er erinnerte daran, wie er vor elf Jahren in der Uferstadt angefangen hat und welche schnelle und dynamische Entwicklung seine Abteilung und auch Fürth verzeichnen konnte: „Damals war die Kleeblattstadt noch hochschulfreie Zone, heute darf sie sich Wissenschaftsstadt nennen.“

Spezialgebiet des Entwicklungszentrums ist die Bauteilprüfung und Materialcharakterisierung zum Beispiel mit Hilfe von Röntgen- und Ultraschalltechnik oder der Computertomographie. Einsatzgebiete sind vor allem Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie aber auch die Durchleuchtung von großen Containern und damit der Bereich Sicherheit. Nach seiner Fertigstellung wird das EZRT laut Hanke eines der weltweit größten Forschungszentren in diesem Bereich sein.

Nicht zuletzt deshalb erwartet sich Jung von dem neuen Institut eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes Fürth und des Areals bei Atzenhof: „Fraunhofer verfügt über eine enorme Strahlkraft und daher bin ich überzeugt, dass der Golfpark eines der begehrtesten Gewerbegebiete in der Region wird.“

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