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18.4.2011 - Wirtschaft

Wissenschaftsstandort auf Wachstumskurs

Die Wissenschaftsstadt Fürth ist um eine weitere namhafte Forschungseinrichtung reicher. Die Neue Materialien Fürth GmbH (NMF) hat dieser Tage bei einer Feier mit 200 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik eine neue Technologiehalle offiziell eingeweiht und ihr Spektrum um den Bereich Blechleichtbau bzw. Umformtechnik erweitert. Er wird von Professorin Marion Merklein, Inhaberin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), geleitet.

Wissenschaftsstandort in der Uferstadt auf Wachstumskurs.

Mit dem Herzstück der neuen Halle, einer High-Tech-Presse, ließen Professorin Marion Merklein (3. v. re.) und Professor Robert F. Singer (3. v. li.) Münzen mit dem Kleeblatt und dem NMF-Logo prägen, die sie auch Wirtschaftreferent Horst Müller, Staatssekretärin Katja Hessel, Uni-Kanzler Thomas A. H. Schöck und Oberbürgermeister Thomas Jung (v. li.) überreichten. Foto: Mittelsdorf


Die Wissenschaftsstadt Fürth ist um eine weitere namhafte Forschungseinrichtung reicher. Die Neue Materialien Fürth GmbH (NMF) hat dieser Tage bei einer Feier mit 200 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik eine neue Technologiehalle offiziell eingeweiht und ihr Spektrum um den Bereich Blechleichtbau bzw. Umformtechnik erweitert. Er wird von Professorin Marion Merklein, Inhaberin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), geleitet.

Für Oberbürgermeister Thomas Jung ein weiterer wichtiger Schritt, dass sich die Kleeblattstadt immer mehr zu einer Forschungshochburg entwickelt. Er sei überzeugt davon, dass dadurch von der Uferstadt weitere wichtige Impulse für die Wirtschaft ausgehen. Ein zentraler Ansatz der NMF – ein Unternehmen, das mit Unterstützung der Stadt Fürth, des Freistaats Bayern und der FAU gegründet wurde – ist der Technologietransfer von der Forschung in die Industrie. Neue Materialien und Bauteile werden zu Serienreife entwickelt, so dass das damit erlangte Know-how direkt Unternehmen zur Verfügung gestellt werden kann. Das ist auch durch den Einsatz dreier Maschinen möglich, die wichtige Bestandteile der Halle sind: einer Hydraulikpresse, die laut Merklein auf der ganzen Welt einzigartig ist, einer Laseranlage zum Schneiden der sogenannten Halbzeuge und einer hochmodernen Walze, mit der die Festigkeit von Werkstoffen um bis zu 100 Prozent erhöht werden kann.

Vorrangiges Ziel ist dabei stets, wie NMF-Geschäftsführer Professor Robert F. Singer erläuterte, Bauteile zum Beispiel für Autos, Züge oder Flugzeuge stabiler, aber vor allem auch leichter zu machen, um damit den Energieverbrauch zu senken. Die neue Sparte fügt sich nach seinen Angaben perfekt in die bereits bestehenden Forschungsbereiche Metalle und Kunststoffe ein.

Der neue Zweckbau verfügt über eine Fläche von etwa 950 Quadratmeter und wurde innerhalb eines Jahres fertig gestellt. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln des Freistaats Bayern und aus dem Konjunkturpaket II. Die Festrede anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Halle hielt Katja Hessel, Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftsministerium.
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