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OB Jung

Hier schreibt der OB


30.3.2005

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

die Notwendigkeit, auch vor Ort eine wirtschaftsfreundliche Politik zu betreiben, muss angesichts der hohen Arbeitslosenzahlen nicht eigens unterstrichen werden.

Leider sind die Möglichkeiten für die Verantwortlichen der Stadt in unternehmenspolitische Entscheidungen einzugreifen oder sie zu beeinflussen, sehr begrenzt. Schlimme Nachrichten waren in Fürth die Schließungen der beiden traditionsreichen Modehäuser Fiedler und Bätz, wo die Stadt nicht helfen konnte. Daher bin ich froh, dass es uns in den vergangenen Monaten in anderen Bereichen gelungen ist, eine Reihe eindrucksvoller Ergebnisse für die Fürther Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in unserer Stadt zu erzielen.

Einige Beispiele:

Erst vor einigen Tagen feierte der Großhandelskonzern SELGROS am früheren IKEA-Standort Einweihung und hat damit rund 170 neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese ergänzen die dauerhaft gesicherten Stellen in der neuen IKEA optimal. Auch die Ansiedlung von Hornbach im Fürther Süden hat das örtliche Stellenangebot aktuell um 110 erhöht. Und im Gewerbepark Süd plant die BayWa einen Baustoffhandel mit rund 80 neuen Stellen. Die Übernahme des Franken Wohnlandes durch Möbel Höffner sichert dort wichtige Arbeitsplätze.

Erfreuliches ist vom Alten Flugplatz Atzenhof zu vermelden. Nachdem sich dort bereits einige Firmen mit daum electronics an der Spitze erfolgreich etablieren konnten, ebnen wir mit dem Städtebaulichen Vertrag, zu dessen offizieller Übergabe Finanzminister Eichel im Juni nach Fürth kommen wird, den Weg für weitere Unternehmensansiedlungen und neue Arbeitsplätze. Ein neues Medienzentrum mit hochwertigen Dauerarbeitsplätzen wird beispielsweise noch in diesem Jahr fertig.

Die Rettung der schwer angeschlagenen Firmen Plettac-Funkwerk und Barthelmess war maßgeblich auch dem Einsatz von Wirtschaftsreferent Horst Müller zu verdanken. Beide Unternehmen haben wieder eine gute Auftragslage und schaffen neue Arbeitsplätze.

Wichtig war auch die Entscheidung von Simba Toys, mit der Übernahme der BIG-Spielwarenfabrik die Zukunft des traditionsreichen Fürther Unternehmens mit dem Flagschiff Bobby Car vor Ort sicherzustellen.

Über 500 Fürtherinnen und Fürther sind bei der Firma Arndt Sicherheitstechnik im Norden unserer Stadt beschäftigt – ein Unternehmen, das kontinuierlich wächst und europaweit tätig ist.

Die Entscheidung aus München, Fürth zu einem Universitätsstandort zu machen, ist für das Fürther Wirtschaftsklima ein bedeutender Impuls, der uns für die Zukunft interessante Perspektiven eröffnet. Mein Dank gilt daher ausdrücklich nochmals allen Beteiligten, die uns bei diesem langgehegten Wunsch unterstützt haben, allen voran dem Kanzler der Universität Erlangen-Nürnberg, Thomas A. Schöck.

Ebenfalls positive Signale für die kommenden Jahre geben die folgende Entscheidungen: Uvex siedelt sein Tochterunternehmen Laservision von Bamberg nach Fürth um und der Weltkonzern Delfi wird künftig im neuen Industriepark Stadeln (Gelände Dynamit Nobel) ein Entwicklungszentrum für Gasgeneratoren erstellen. Beides sichert weitere hochwertige Arbeitsplätze. Eine Meldung, die nicht nur viele Bierfans erfreut: Tucher wird sich erweitern und viele Millionen Euro investieren. Auch hier werden zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen.

Für die nächsten Monate hoffe ich zudem auf das endgültige Ja bei der geplanten Ansiedlung des Elektrokaufhauses Saturn – ein Entscheidung, die neben der Belebung des Einzelhandels auch 80 bis 100 neue Arbeitsplätze mit sich bringen würde.

Eine weitere hoffnungsvolle Zahl zum Abschluss: 2004 stiegen die angemeldeten Gewerbebetriebe in unserer Stadt von 8500 auf 9400.

Unser gemeinsames Ziel ist es, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und verstärkt neue Stellen gerade auch für unsere jungen Fürtherinnen und Fürther zu schaffen. Wir wollen, dass sich Unternehmen und Betriebe in unserer Stadt wohl fühlen, ihren Standort hier behalten und ausbauen. Daran werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln arbeiten.

Ihr
Dr. Thomas Jung



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Stichwort: Leserbrief
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