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16.2.2006 - Kunst & Kultur

Kulturzentrum feiert Einweihung

Die Suche nach der idealen Örtlichkeit und der anschließende Ausbau des islamischen Gotteshauses hat lange gedauert. Doch was lange währt, wird endlich gut. Mit einem Festakt, an dem neben Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung , Landrätin Dr. Gabriele Pauli auch 20 Abgeordnete des türkischen Parlaments teilnahmen, konnte das Türkisch-Islamische Kulturzentrum seine neue Moschee offiziell einweihen.

Türkische Parlamentarier und Kommunalpolitiker aus Stadt und Landkreis feierten die offizielle Einweihung der Gebetsräume in der Steubenstraße.

Türkische Parlamentarier und Kommunalpolitiker aus Stadt und Landkreis feierten die offizielle Einweihung der Gebetsräume in der Steubenstraße.

Foto: privat



Bereits vor fünf Jahren hatte die 450-köpfige Gemeinde, die der Glaubensorganisation ditib (übersetzt: Türkisch- Islamische-Union der Anstalt für Religion) angehört, einen 3000 Quadratmeter großen Teil der ehemaligen Südstadt-Kaserne erworben, um hier den Traum eines eigenen Kulturzentrums zu verwirklichen. Ein Ort, der nun für das friedliche Miteinader der Religionen in Fürth stehen soll. Waren hier zuletzt Teile der US-Army untergebracht, versteht sich die Mevlana- Moschee nun als Stätte der Versöhnung und des friedlichen Miteinanders der Religionen und steht somit im Gegensatz zu den aktuellen Diskussionen.

Der Name ist auf den islamischen Mystiker Mevlana zurückzuführen. Sein Leitspruch „Komm nur, ja komm nur, wer immer du bist“ soll auch für das Kulturzentrum stehen und verdeutlichen, dass die Einrichtung für alle Fürtherinnen und Fürther offen ist. Die Vereinsmitglieder können stolz auf ihr Gebetshaus sein, das sie in Eigenregie ausgebaut haben. 1,2 Millionen Euro und ungezählte Arbeitsstunden hat die größte der fünf islamischen Gemeinden Fürths in die Verwirklichung ihrer Träume investiert und hofft nun auf die Akzeptanz der Fürther Bevölkerung. Bei der Eröffnungsfeier betonte der türkische Generalkonsul Mehmet Selim Kartal: „Keiner aus diesem Verein will der Gesellschaft Schaden zufügen.“
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