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31.8.2007 - Wirtschaft

Fürth künftig „Wissenschaftsstadt“

Es ist amtlich: Fürth kann künftig die Bezeichnung Wissenschaftsstadt auf seinen Ortstafeln führen. Dies hat Innenminister Dr. Günther Beckstein durch eine Ausnahmegenehmigung der Straßenverkehrsordnung gestattet. „Damit wird der Stadt Fürth die Möglichkeit gegeben, den besonderen wissenschaftlichen Status, den die verschiedenen Einrichtungen von Wissenschaft, Forschung und Lehre der Stadt verleihen, nach Außen zu dokumentieren“, erklärte Beckstein.

Das Technikum Neue Materialien in der Uferstadt beherbergt zahlreiche Forschungseinrichtungen und gilt als Keimzelle für die Bezeichnung „Wissenschaftsstadt Fürth“.

Foto: Erich Malter

Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel, der das Anliegen der Stadt Fürth unterstützt hatte, gratuliert dem mittelfränkischen Technologiestandort zu der „verdienten Anerkennung“. „Mit seinem Technikum verfügt Fürth neben Straubing über eine in Bayern in dieser Form einzigartige Ballung hervorragender Wissenschaftseinrichtungen, denen der Brückenschlag zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung sowie der Wirtschaft beispielhaft gelingt. Die gemeinsame Initiative von Freistaat Bayern und Stadt Fürth zahlt sich aus“, sagte Goppel.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung betonte, dass sich die Kleeblattstadt sehr über diese Entscheidung aus München freut und sie als „Ansporn nimmt, auch künftig die wissenschaftliche Entwicklung in Fürth zu fördern.“ So werde beispielsweise als nächstes Projekt der Neubau einer zweiten Materialforschungshalle in der Uferstadt realisiert.

Im Mai 2007 bereits wurde das städtische Wirtschaftsreferat in „Referat für Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtentwicklung und Liegenschaften“ umbenannt.

Keimzelle für die bislang deutschlandweit einzigartige Bezeichnung als Wissenschaftsstadt ist die Uferstadt, die sich in den vergangenen Jahren durch die Ansiedlung neuer Unternehmen und Forschungseinrichtungen wieder zu einem bedeutungsvollen Zentrum für Gewerbebetriebe, Technologie und Forschung entwickelt hat. Neben dem Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT) und der Neuen Materialien Fürth GmbH ist das Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) ein zentrales Aushängeschild des ehemaligen Grundig-Areals. Internationaler Bedeutung erlangte der Standort auch durch die weltweit größte Diamantbeschichtungsanlage und ein Großkammerrasterelektronenmikroskop, das ebenfalls auf dem Globus seinesgleichen sucht.

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