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Historisches zum Erntedankfestzug

Die Geschichte des Fürther Kirchweihzuges geht auf die Ereignisse der Jahre 1815 bis 1817 zurück. Damals hatten andauernde Missernten immer wieder Hungersnöte mit sich gebracht.

Hinzu kam, dass 1815 Naturkatastrophen und marodierende Horden in den Napoleonischen Kriegen dem mittelfränkischen Raum und auch der Stadt Fürth hart zusetzten.

1816 dauerte die Frostperiode bis weit in das Frühjahr hinein und lange, schwere Gewitter mit Hagelschauern verdarben die Frucht auf den Feldern. Nichts konnte wachsen und gedeihen und schon Anfang November wurde es wieder sehr kalt. Die Bauern ernteten kaum Essbares, Hunger und Seuchen bestimmten das Leben in Mittelfranken.

Endlich dann im Sommer 1817 wuchs wie durch ein Wunder aus dem nur noch spärlich vorhanden Saatgut eine reiche Ernte heran und die Fürther Bevölkerung konnte endlich - nach sehr entbehrungsreichen Jahren - wieder aufatmen.

Spontan feierten die Fürtherinnen und Fürther dieses freudige Ereignis mit einem Erntedankfestzug. Ein reich geschmückter, hoch aufgeladener Erntewagen zog zur Kirchweih durch die Stadt und alle, die ihn begleiteten, waren glücklich und froh. Sie trugen Festtagskleidung und ihren Gesichtern war die Freude über die reiche Ernte anzusehen.

Der Erntedankfestzug war also kein von langer Hand geplanter Festakt, sondern ein spontaner Ausbruch des Glücks. Eine Freude, die bis heute erhalten geblieben ist und noch immer auf Michaelis-Kirchweih und den Erntedankfestzug ausstrahlt.

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