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7.9.2020 - Kinder, Jugend, Schulen

Spitzenwert bei den Schulanfängern

Während in ganz Bayern die Schülerzahlen sinken, kann die Stadt Fürth erneut einen Rekord verzeichnen: Für 1106 Abc-Schützen – und somit zehn mehr als im Vorjahr – beginnt morgen der „Ernst des Lebens“. Diese eindrucksvolle Zahl stellt den Höhepunkt der Schulanfänger in den vergangenen zehn Jahren dar, denn bereits zum fünften Mal in Folge starten über 1000 Mädchen und Buben in der Kleeblattstadt ihre Schullaufbahn.

„Fürth ist ungebrochen attraktiv – auch als Schul- und Bildungsstandort“, betonte Bürgermeister Markus Braun heute bei Pressetermin an der Grundschule Frauenstraße, bei dem er gemeinsam mit der Leiterin des Staatlichen Schulamts, Schulamtsdirektorin Ulrike Merkel, über die aktuellen Zahlen und einen veränderten Schulbeginn in Zeiten von Corona informierte.
 „Alle bisherigen Investitionen im Schulbereich, umfangreiche Sanierungen, Pausenhofgestaltungen und Erweiterungen waren gut angelegtes Geld. Und es muss weitergehen, damit wir an allen Standorten attraktive und zeitgemäße Bedingungen für gutes schulisches Lernen und Arbeiten schaffen“, betonte Braun. Insbesondere wegen der steigenden Schülerzahlen und dem verbundenen Platzmangel müssen verschiedene Einrichtungen ausgebaut werden. Bestes Beispiel: Die Pestalozzischule, die für rund 4,5 Millionen Euro um ein Modulgebäude erweitert wurde. „Zusätzlich müssen wir im Zuge der Ganztagesschulentwicklung mittelfristig auch zusätzliche Mensakapazitäten in der Südstadt und an weiteren Standorten schaffen, um der enormen Nachfrage nach dem Ausbau der Ganztagesschule auch räumlich Schritt halten zu können“, fordert Braun.

Gleichzeitig schreiten die Planungen für die Erweiterungen an mehreren Grundschulen voran und die Arbeiten für die Großprojekte Generalsanierung Helene-Lange-Gymnasium am Tannenplatz und Neubau Heinrich-Schliemann-Gymnasium werden weiterentwickelt – laut Bürgermeister eine enorme Herausforderung für alle Beteiligen.

Infos zum Schulbeginn

Die Investitionen im Schulbereich werden laut Bürgermeister Markus Braun und der Leiterin des Staatlichen Schulamts, Schulamtsdirektorin Ulrike Merkel (re.) in den kommenden Jahren fortgesetzt. An der Grundschule Frauenstraße freut sich Rektorin Elisabeth Schirner, dass dank eines Aufzugs, das Schulgebäude nun barrierefrei zugänglich ist. Foto: Gaßner

Neben den Investitionen in Gebäuden wird viel Geld für den Ausbau des Betreuungsangebots in die Hand genommen. Mit insgesamt 4493 Plätzen – davon 75 Prozent für Ganztagesschüler und 25 Prozent für Hortkinder – wird im kommenden Schuljahr erneut nahe am Maximum gearbeitet. Weiteres Augenmerkt gilt zudem der Weiterentwicklung von Ganztagesschulen: So gibt es ab sofort an allen acht Mittelschulen, den beiden Förderzentren und Realschulen, an allen Gymnasien und fast allen Grundschulen Angebote der offenen und gebundenen Ganztagesschule, die von 3143 Kinder und Jugendlichen in insgesamt 179 Klassen bzw. Gruppen genutzt werden.  

Ein weiteres wichtiges Thema, das dem Schulreferenten am Herzen liegt: Bildung und Teilhabe für alle sicherzustellen – gerade auch während Corona-Pandemie. „Die soziale Schere in unserem Bildungssystem droht angesichts der aktuellen Herausforderungen weiter auseinander zu gehen – hier muss intensiv daran gearbeitet werden, Bildung und Teilhabe auch in Ausnahmesituationen für alle sicherzustellen“, so Braun. Um dies zu erreichen, werden in den ersten Schulwochen über 1400 digitale Endgeräte an Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familie entliehen, damit die Erreichbarkeit im „Homeschooling“ sichergestellt ist.

Dass das Thema „Homeschooling“ aktuell beendet ist, darüber freuen sich Braun und Merkel und loben das Lehrpersonal, das in den vergangenen Monaten sein Bestes gegeben habe. Jetzt hoffen beide auf einen reibungslosen Start des Präsensunterrichts – wenn auch mit Abstands- und Hygieneregeln und einer zweiwöchigen Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal ab der fünften Klasse.

Dass der Schulalltag ein anderer sein wird als bisher, weiß Elisabeth Schirner, Leiterin der Grundschule Frauenstraße: „Es ist eine Herausforderung, unseren pädagogischen Anspruch mit dem Hygienekonzept in Einklang zu bringen“, so die Rektorin. Denn gerade die Arbeit in der Grundschule lebe von Interaktion. Aber man sei bereit, immer wieder nachzujustieren, um die Qualität des Unterrichts aufrechtzuerhalten.

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