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6.3.2014 - Stadtnachricht

Fürths Schuldenstand ist gesunken

Die Stadt Fürth ist auch in finanzieller Hinsicht gut in das Jahr 2014 gestartet. Die Gründe sind überraschend hohe Schlüsselzuweisungen, die durch den milden Winter möglichen Einsparungen in sechsstelliger Höhe und die Gewerbesteuereinnahmen, die bislang deutlich über denen des Vorjahrs liegen, so dass mit der Erreichung der für den Haushalt 2014 geplanten 51,33 Millionen Euro zu rechnen ist.

Darüber hinaus kann Finanzreferentin Stefanie Ammon mitteilen, dass sich der Schuldenstand des Kernhaushaltes inklusive Sondervermögen und aller Unternehmen im gesamten Konzern Stadt Fürth um sieben Millionen Euro von 611 Millionen im Jahr 2012 auf 604 Millionen Euro in 2013 verringert hat. Im Schuldenstand enthalten sind demzufolge alle Eigenbetriebe, wie der Stadtentwässerungsbetrieb, die Kommunalunternehmen, beispielsweise das Klinikum, sowie alle GmbHs, wie die infra fürth gmbh oder die Wohnungsbaugesellschaft WBG, an denen die Stadt mit mindestens 50 Prozent direkt oder indirekt beteiligt ist.

Von den 604 Millionen Euro Schulden zum Jahresende 2013 entfallen auf den Kernhaushalt 249 Millionen Euro, 124 Millionen Euro auf die Sondervermögen, inklusive Stadtentwässerung, und 231 Millionen Euro auf die Kommunalunternehmen und GmbHs. Mit den städtischen „Töchtern“ wird viel Gutes bewirkt. So beinhaltet beispielsweise dieser Schuldenstand auch 40 Millionen Euro Kreditaufnahmen der infra alleine für erneuerbare Energien.

Besonders hervorzuheben ist folglich, dass sich die Finanzverbind- lichkeiten des gesamten Konzerns Stadt in 2013 nicht erhöht, sondern sogar verringert haben.
 

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