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Das Klimaschutzkonzept der Stadt - klimaneutral bis 2040

Illustration: Birner

Der Stadtrat hat im Juli 2019 weitreichende Beschlüsse zum Klimaschutz getroffen. Insbesondere sollte ein integriertes Klimaschutzkonzepts (IKSK) durch die Verwaltung ausgearbeitet werden, um die Stadt Fürth zur Klimaschutzstadt zu entwickeln. Damit war auch die Schaffung zweier durch Bundesmittel geförderter Stellen verbunden. Das Klimaschutzkonzept wurde ab Sommer 2020 erarbeitet und im Dezember 2021 durch den Stadtrat beschlossen. Es dient als umfassender Fahrplan für die künftigen Klimaschutzaktivitäten der Stadt Fürth, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und so die ambitionierten Klimaziele der Stadt bis 2040 zu erreichen.

Damit die Klimaschutzziele erreichbar werden, gibt es 85 Klimaschutzmaßnahmen, die sich in den fünf übergeordneten Themenfeldern wiederfinden:

Versorgung, Entsorgung

Die Klima-Maßnahmen in diesem Themenfeld sollen vor allem dazu führen, dass der Fürther Energieverbrauch sinkt. Ein großer Stellhebel wird dabei zukünftig die Wärmeerzeugung in Gebäuden sein. Wichtig ist hier besonders der Einsatz Erneuerbarer Energien, wie z.B. Photovoltaik-Anlagen oder Wärmepumpen. Die erneuerbaren Quellen sollen bisherige Gas- und Ölheizungen in der Stadt ersetzen.

Neben Energie werden in diesem Themenfeld auch der Bereich Abfall und (Ab-)Wasser behandelt. Dabei geht es besonders um die Schonung von wertvollen Ressourcen sowie die Sicherung der Wasserqualität in Fürth.

Mobilität

Im Themenfeld Mobilität ist es wichtig die verschiedenen Maßnahmen im Konzept zusammen zu denken. Denn eine klimaschonende Forbewegung kann nur funktionieren, wenn auch unterschiedliche Systeme ineinandergreifen. Klimaschonende Fortbewegung in Fürth muss künftig unterstützt werden, in dem entsprechende Angebote ausgebaut oder noch attraktiver gestaltet werden. Das kann zum Beispiel das Thema Verkehrssicherheit betreffen, eine engere Taktung der Busse, weitere Sharing-Angebote in der Stadt oder den Ausbau von Fußwegen.

Auch die begrenzt verfügbaren Verkehrsflächen, sowohl zum Fahren als auch zum Parken, sollen zwischen allen Verkehrsmitteln - wie Auto, Bus, Fahrrad oder Fußverkehr - gerechter verteilt werden. Dadurch soll es für alle möglich werden, öfter mal das Auto stehen zu lassen und trotzdem jederzeit mit dem Verkehrsmittel der Wahl sicher und klimafreundlich unterwegs zu sein.

Stadtgrün, Stadtentwicklung und Klimaanpassung

In diesem Themenfeld soll es grünen und blühen. Denn das Fürther Grün wird durch die Umsetzung der Klima-Maßnahmen erhalten, ausgebaut und vernetzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei, wie Flächen in der Stadt genutzt, geplant und umgestaltet werden. Neben Klimaschutz wird in diesem Bereich auch eine Anpassung an bereits spürbare oder absehbare Folgen des Klimawandels mitgedacht. Dadurch sollen in Fürth Extremwetterereignisse wie Starkregen oder Hitzewellen abgemildertund so die städtische Lebensqualität auch künftig gesichert werden.

Öffentliche Hand

In diesem Themenfeld ist die Stadt selbst gefragt mit verschiedenen Maßnahmen den Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Es soll vor allem auch bei den städtischen Gebäuden der Energieverbrauch durch Modernisierung und Sanierung sinken und effizienter werden. Aber auch innerhalb der Verwaltung soll nachhaltiges, klimafreundliches Handeln ermöglicht und verankert werden.

Partizipation, Kommunikation, Kooperation

In diesem Themenfeld sind alle Fürtherinnen und Fürther angesprochen: Mit Kampagnen, Aktionen, Diskussionsrunden, Info-Veranstaltungen und vielem mehr sollen so viele Menschen wie möglich die Gelegenheit haben sich über Klima-Themen zu informieren und zu beteiligen. Neben der Stadtbevölkerung sollen aber auch ganz spezifisch Gruppen angesprochen werden und zum Beispiel die Kooperation und Vernetzung mit der Wirtschaft, der Wissenschaft, Vereinen und Verbänden aufgebaut und gestärkt werden. Neben lokalen Netzwerken, der Zusammenarbeit mit dem Landkreis oder regionalen Verbünden wird auch über Landesgrenzen hinweg der Austausch und das gegenseitige Lernen zu Klima-Themen gefördert.

Denn Klimaschutz kann am besten gelingen, wenn alle gemeinsam am selben Strang ziehen.

Controlling und Monitoring

Dieser Bereich dient dazu, Klima-Fortschritte bei der Stadt zu überprüfen. Daneben kann durch ein Controlling und Monitoring frühestmöglich erkannt werden, ob bzw. wann die Stadt nachsteuern oder Aktivitäten verstärken muss, weil zum Beispiel mit bisherigen Schritten nicht genügend klimaschädliche Emissionen eingespart werden. Auch die einzelnen Maßnahmen sollen in ihrer Wirkung immer wieder kontrolliert werden. Informationen werden in regelmäßigen Abständen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Das vollständige Integrierte Klimaschutzkonzept finden Sie im rechten Bereich unter Downloads.

Förderkennzeichen: 03K12828 & 67K12828-1
 
Titel: KSI: Klimaschutzmanagement und Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Fürth - Klimaschutzfahrplan 2020 – 2035 & Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes in der Stadt Fürth
 
Projektlaufzeit: Juli 2020 bis Juni 2022 & Juli 2022 – Juni 2025
 
Nationale Klimaschutzinitiative: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
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