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27.6.2016 - Wirtschaft

Zuschlag für Breitbandausbau

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in der Stadt Fürth gewonnen. Im zweiten Quartal 2017 können 1974 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. Die Telekom wird rund 44 Kilometer Glasfaser verlegen und 21 Multifunktionsgehäuse sowie fünf Glasfasernetzverteiler neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Das Netz wird dann so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Stadt Fürth und der Telekommuni-kationsanbieter haben dazu heute einen Vertrag unterschrieben. "Wir haben damit einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet", sagt Oberbürgermeister Thomas Jung.

Ab sofort geht das Projekt in die Feinplanung. Die Fertigstellung des Ausbaus soll Haushalte innerhalb der nächsten zwölf Monate erfolgen. Foto: Telecom

Weitere wichtige Eckdaten für Fürth:

  • Für die Gewerbegebiete Hardhöhe West und den südlichen Bereich des Golfparks werden zukünftig Übertragungsraten von mindestens 100 Mbit/s im Download und mindestens 40 Mbit/s im Upload für die Kunden bereitgestellt.
  • Mit 293 Bestandsgebäuden profitiert der Stadtteil Unterfarrnbach am stärksten vom Ausbau.
  • Sämtliche Erschließungsgebiete sind im Dokument "Übersicht Erschließungsgebiet" in der rechten Navigation einzusehen.
  • Um an das schnelle Internet zu kommen, müssen die Verträge mit der Telekom abgeschlossen bzw. angepasst werden. Es erfolgt keine automatische Umstellung.
  • Weitere Auskünfte erteilt das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadt Fürth. 

So läuft der Ausbau

Laut Telekom beginnt nun die Feinplanung für den Ausbau. Parallel dazu werden eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauert in der Regel zwölf Monate. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.

Wie die Technik funktioniert

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 MBit/s.
Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

Dafür wird Bandbreite benötigt

Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen ruckelfrei.

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