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Erweiterung der Grundschule Soldnerstraße 50 als Pilotprojekt "Gebäudetyp e"
Die Grundschule Soldnerstraße erhält einen Erweiterungsbau für die Klassen des offenen und gebundenen Ganztags. Die Baumaßnahme wird als Pilotprojekt zum Gebäudetyp e wissenschaftlich begleitet und dient künftig als Prototyp für weitere Schulbauten.
Aufgrund stark wachsender Schülerzahlen erhält die Grundschule einen Erweiterungsbau. Die Baumaßnahme wird als Pilotprojekt zum Gebäudetyp e wissenschaftlich begleitet. Das neue Angebot sowohl eines offenen als auch eines gebundenen Ganztags an der Grundschule Soldnerstraße richtet sich künftig an 310 der 420 Schülerinnen und Schüler. Da das Schulgelände selbst zu klein ist, muss zukünftig der an das Schulgelände angrenzende Parkplatz als Baugrund für die Schulerweiterung einbezogen werden.
Anlass
Prognosen des Staatlichen Schulamtes Fürth weisen für die Grundschule Soldnerstraße ein überdurchschnittliches Wachstum bis zum Schuljahr 2028/29 auf. In Folge der neuen Baugebiete im Schulsprengel sowie der Nachverdichtung im Bestand wird die Schule voraussichtlich sogar noch mehr Schülerinnen und Schüler aufnehmen müssen und sich von heute 14 auf dann 20 Klassen vergrößern. Verbunden mit dem kommenden Ganztagsanspruch wird somit eine strukturelle Neuordnung und Erweiterung der Schule notwendig.
Im Rahmen einer von der Stadt Fürth beauftragten Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Schulerweiterungs- und Sanierungsprogramms wurde die Soldnerschule demzufolge priorisiert und soll nun als erstes Grundschulprojekt realisiert werden.
Projektbeschreibung
Das Erweiterungsgebäude mit 2.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche wird für die Klassen des gebundenen Ganztages konzipiert. Das offene Raumkonzept sieht im Erdgeschoss einen Mensabereich vor; in den beiden Obergeschossen befinden sich die Klassenzimmer sowie Musik- und Werkräume. Die umlaufenden Balkone dienen als Außenklassenzimmer für die Schülerinnen und Schüler. Zudem sind sie Fluchtweg, bieten Sonnenschutz und können zur Befestigung von Rankhilfen für die geplante Fassadenbegrünung genutzt werden. Sie vereinen dadurch zahlreiche Funktionen in einem Bauteil.
Schulerweiterungsbau als Pilotprojekt des Gebäudetyps e
Entsprechend der Idee des Gebäudetyps e – e wie einfach – wurden und werden bei dem Schulbau in enger Abstimmung zwischen Bau- und Schulreferat sowie der Schule alle Phasen des Planens und Bauens hinterfragt und optimiert, ohne Sicherheitsstandards zu reduzieren. So entsteht nun ein flexibel nutzbarer Holzbau mit vereinfachter Haustechnik und optimiertem Brandschutzkonzept.
Das Projekt wird als Prototyp für weitere Schulbauten konzipiert. Bei weiteren Neubauten soll dadurch die Planungs- und Bauzeit deutlich reduziert werden.
Weitere Informationen zum Gebäudetyp e und dem Pilotprojekt der Stadt Fürth
Statement von Stadtbaurätin Christine Lippert zum Fürther Projekt
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Kosten
Zum momentanen Planungsstand werden 11 Millionen Euro veranschlagt.
Zeit
Das neue Schulgebäude soll nach Baubeginn im Sommer 2027 bis zum Schuljahr 2028/29 in Betrieb genommen werden.
Lage
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