Die Entwicklung der Kleeblattstadt im vergangenen Jahr anhand einiger markanter Zahlen und ein Ausblick:
Bevölkerungsentwicklung
Ende 2025 zählt die Stadt Fürth rund 132 600 Einwohnerinnen und Einwohner und damit etwa 400 Menschen weniger als 2024. Die Zahl der ausländischen Bürgerinnen und Bürger sinkt geringfügig von 23,4 auf 23,1 Prozent.
Geburten und Sterbefälle
Die Zahl der Geburten von Frauen, die in Fürth wohnen, ging leicht zurück: von 1129 im Jahr 2024 auf 1092 in 2025. Insgesamt 1351 Fürtherinnen und Fürther sind vergangenes Jahr gestorben.
Geburtsbeurkundungen am Standesamt Fürth ( alle Geburten die sich im Stadtgebiet Fürth ereignet haben) im Jahr 2025: 2007, davon 885 von Müttern, die im Stadtgebiet gemeldet sind. (Quelle: Standesamt Fürth)
Sterbefallbeurkundungen am Standesamt Fürth (gemeint sind alle Sterbefälle, die sich im Stadtgebiet Fürth ereignet haben) im Jahr 2025: 1839, davon 1088 Personen, die im Stadtgebiet gemeldet waren. (Quelle: Standesamt Fürth)
Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote liegt zum Jahresende 2025 bei 5,7 Prozent und ist damit gegenüber 2024 gleichgeblieben. Eine vergleichsweise gute Entwicklung, die nahezu Vollbeschäftigung bedeutet.
Finanzen
Dank der stabilen Haushaltslage mit einem Jahresüberschuss im Jahr 2024 war die Stadt Fürth auch 2025 erneut in der Lage, Schulden in Höhe von zwei Millionen Euro abzubauen, zum 15. Mal in Folge.
Solarbilanz
Die Solaroffensive wurde 2025 fortgesetzt. Die Zahl der Anlagen stieg von 3941 auf 4812 im Stadtgebiet; diese leisteten insgesamt 53.677 Kilowattpeak. Hier liegt der Anstieg bei 22 Prozent. Das entspricht einer Gesamtleistung von etwa 54 Solarbergen.
Ausblick
Trotz der wirtschaftlich und finanziell herausfordernden Lage bundesweit ist Fürth weiterhin von Stabilität geprägt. Sorge bereitet jedoch der Verlust von Arbeitsplätzen im Bereich der Industrie und des verarbeitenden Gewerbes, der durch Zuwächse in anderen Bereichen, wie Gesundheitsfürsorge und Erziehung, nicht vollständig ausgeglichen werden kann.
Die Zeiten des starken Bevölkerungswachstums sind vorüber. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Infrastruktur der in den vergangenen Jahren gestiegenen Bevölkerungszahl anzupassen. Ermöglicht wird dies durch nach wie vor stabile finanzielle Verhältnisse im städtischen Haushalt. Hohe Rücklagen und hohes Steueraufkommen erlauben in den nächsten Jahren einen kontinuierlichen Schuldenabbau zugunsten der nachfolgenden Generationen. Das gelingt kaum einer Großstadt in Deutschland. Die Stadt Fürth stärkt den Wirtschaftsstandort mit weiteren Firmenansiedlungen im Golfpark Atzenhof und der Entwicklung neuer Gewerbeflächen an der Mainstraße und Hafenstraße. Die Großbaumaßnahmen am Klinikum werden 2026 abgeschlossen, die Arbeiten am Helene-Lange-Gymnasium und Heinrich-Schliemann-Gymnasium gehen planmäßig weiter. Die Neugestaltung der Hornschuchpromenade mit neuen Grünflächen hat begonnen. Die Kinderbetreuung bleibt gesichert – jedes Kind erhält derzeit einen Betreuungsplatz, ob in der Kita oder in der Schule.