Mit einem dicken Scheck war die bayerische Familienministerin Ulrike Scharf eigens aus München nach Fürth gereist. Mit rund 1,34 Millionen Euro fördert der Freistaat den Ganztagesausbau in der Kleeblattstadt. Die sei in Sachen Kinderbetreuung ein “absolutes Vorbild“, so die Ministerin.
“In der Tat könne die Stadt jedem Kind einen Betreuungsplatz anbieten“, so Oberbürgermeister Thomas Jung. Während vielerorts Eltern verzweifelt nach Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder suchen, meldet Fürth ”Vollversorgung“ – ob Krippe, Kita, Hort oder Schule. Doch die Stadt wächst weiter und mit ihr auch die Zahl der Kinder. "Deshalb dürfen wir nicht lockerlassen und müssen weiter investieren“, erläutert OB Jung. Eine qualifizierte Kinderbetreuung sei für die frühkindliche Bildung enorm wichtig, ergänzt Bürgermeister Markus Braun.
Umso erfreulicher für die Stadt, dass der Freistaat hier finanzielle Unterstützung leistet. Kinderbetreuung habe in ihrem Ministerium oberste Priorität, erklärt Scharf. Die vom Familienministerium bereitgestellten Mittel fließen in vier Einrichtungen im Stadtgebiet — in Neubauten von Kindertagesstätten in der Schwabacher Straße 291 und der Kapellenstraße sowie in den Ausbau des Hortes in der Waldringstraße und dem Hort "Die Insel“ im Eigenen Heim. Insgesamt entstehen dabei über 230 Plätze.