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Erneuter Spitzenwert bei Schulanfängern

Gruppenbild mit Brehm, Schirner und Braun, die ein Schild halten mit dem Text "Wir sind eine Start-Chancen-Schule".

Schulamtsdirektor Wilfried Brehm, Rektorin Elisabeth Schirner und Schulreferent Markus Braun (v.li.) freuen sich, dass die Grundschule Frauenstraße vom Startchancen-Programm profitiert.

Am Dienstag, 16. September, beginnt für insgesamt 1292 Abc-Schützen der "Ernst des Lebens". Diese eindrucksvolle Zahl stellt den absoluten Höhepunkt der Schulanfänger in den vergangenen zehn Jahren dar. Damit beginnen bereits zum vierten Mal in Folge über 1200 Mädchen und Jungen in der Kleeblattstadt ihre Schullaufbahn.

"Fürth ist weiterhin hoch attraktiv – gerade auch als Schul- und Bildungsstandort", erklärte Bürgermeister Markus Braun bei einem Termin in der Grundschule Frauenstraße, wo er gemeinsam mit Schulamtsdirektor Wilfried Brehm über die aktuellen Zahlen informierte. Daher müsse der Ausbau der Schulen noch stärker vorangetrieben werden, denn umfangreiche Sanierungen, Neubauten und Erweiterungen seien weiterhin gut investiertes Geld in die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Neben den Großprojekten Helene-Lange-Gymnasium und Schliemann-Gymnasium steht in diesem Jahr auch der Baubeginn für den Neubau der Dreifach-Turnhalle in Stadeln an und die Planungen für den Erweiterungsbau für die Grundschule Soldnerstraße laufen auf Hochtouren.

Besonders erfreulich: Auch die Zahl der Betreuungsplätze verzeichnet einen neuen Höchststand: Insgesamt 5397 Kinder und Jugendliche – und somit über 200 mehr als im vergangenen Jahr – können nun nach Unterrichtschluss optimal versorgt werden. Und auch in der schulfreien Zeit wissen Eltern Kinder in guten Händen, denn an elf Einrichtungen werden Kinder und Jugendliche über acht Ferienwochen betreut.

Ein besonderes Augenmerk legt man im Rathaus auf den Ausbau von Ganztagesschulen. Waren es im vergangenen Jahr knapp über 3800 Kinder und Jugendliche sind es nun rund 4050 Mädchen und Jungen die Angebote der offenen und gebundenen Ganztagesschule nutzen. "Gerade die Entwicklung hin zur Ganztagesschule muss auch eine neue pädagogische Qualität mit sich bringen, um den gesellschaftlichen Anforderungen an Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ganz besonderer Weise Rechnung zu tragen," so der Schulreferent.

Was Braun besonders am Herzen liegt: mehr Bildungsgerechtigkeit. "Die soziale Schere droht angesichts der aktuellen Herausforderungen weiter auseinander zu gehen – hier muss intensiv daran gearbeitet werden, Bildung und Teilhabe für alle sicherzustellen und entstandene Defizite aufzuarbeiten". Helfen soll hierbei das bundesweite Startchancen-Programm (SCP), von dem 13 Fürther Schulen profitieren und besondere Förderungen im Bereich baulicher Investitionen, Mittel für Schul- bzw. Unterrichtsentwicklung und zusätzliches Fachpersonal für multiprofessionelle Teams erhalten.

Dass das Programm gut gedacht ist, bekräftigte auch Schulamtsdirektor Brehm. "Die Idee ist gut, allerdings wird für die Umsetzung auch Personal gebunden". Dies bestätigte auch Elisabeth Schirner, Rektorin der Grundschule Frauenstraße. "Das Programm ist ein Segen für die Kinder und Eltern, denn es ergeben sich viele neue Chancen für mehr Teilhabe". Die rechtlichen Vorgaben einzuhalten und zum Beispiel bei einer Vergabe mehrere Vergleichsangebot einzuholen, bleibe aktuell aber an den Schulen hängen. "Aufgaben, die wir on Top übernehmen."

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