Die Zukunft des Babylon Kinos in der Nürnberger Straße ist gesichert. Die Stadt Fürth hat den Pachtvertrag mit dem Betreiber Christian Ilg um weitere fünf Jahre verlängert.
Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung geriet Oberbürgermeister Thomas Jung ins Schwärmen. Das Kino, so das Stadtoberhaupt, genieße Kultstatus und sei “einer der wertvollsten Kulturorte der Stadt”. Das Programm sei “hochmodern und aktuell” und bietet eine außerordentliche Filmvielfalt für die ganze Familie – ganz ohne “Schickimicki”.
Für Christian Ilg stand die Pachtverlängerung außer Frage, bei der Stadt rannte er mit seiner Anfrage offene Türen ein. Jung lobte Ilg als “tollen Partner”, der das Babylon vor allem nach der Corona-Pandemie wieder in die Erfolgsspur führte.
Corona war für das Kino eine herausfordernde Zeit, die Besucherzahlen und somit die Einnahmen rutschten in den Keller. Doch dank der Kommune, die das Haus über die Kulturstiftung vor fünf Jahren erworben hat, stabilisierte sich die Situation. “Das war unser Rettungsanker”, blickt Ilg zurück. Nunmehr steigen die Zahlen auch kontinuierlich an.
Filmreihen wie etwa das Montags-Senioren-Kino oder das Kinderprogramm erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Kino-Chef will auch in Zukunft das Angebot weiterentwickeln, neue Filmreihen ins Programm aufnehmen. Im Juli startet wieder das Open-Air-Kino im Stadtpark und am Kulturort Badstraße.
Derweil kümmert sich die Stadt auch um die bauliche Zukunft des Kinos. So sollen noch vor dem Winter die Fenster energetisch saniert werden.