Ein besonderer Tag für die Stadt Fürth und das Unternehmen Framatome, dem international führenden Hersteller in der kerntechnischen Industrie: Gemeinsam mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann setzten Oberbürgermeister Thomas Jung, Carsten Haferkamp, Geschäftsführer der Framatome GmbH, und Wolfgang Däuwel, Leiter des Framatome-Standortes Erlangen und der Laboratorien von Framatome weltweit, sowie Wirtschaftsreferent Horst Müller den Spatenstich für einen neuen, modernen Laborkomplex im Golfpark Atzenhof.
“Ein Meilenstein für unser Unternehmen, denn es ist der erste Neubau seit 40 Jahren und somit ein klares Statement für die Region”, so Haferkampf, der sich zugleich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Fürth bedankte und mit einer zügigen Projektumsetzung rechnet.
Auch Oberbürgermeister Thomas Jung sprach einem besonderen Ereignis für die Stadt Fürth, schließlich handele es sich um die größte Firmenansiedlung seit mehr als 50 Jahren in der Kleeblattstadt. “Der Golfpark Atzenhof ist unser edelstes Gewerbegebiet und hier werden sich nur die Besten ansiedeln”, so der OB, der die Expansion des französischen Unternehmens auch als Vertrauensbeweis in Deutschland und die Region sieht – trotz des Sonderwegs, den Deutschland mit dem Ausstieg aus der Kernenergie gehe.
Auch der Bayerische Innenminister freute sich, dass Framatome, das in Erlangen den weltweit größten Standort des Konzerns mit rund 2200 Beschäftigten betreibt, der Region weiterhin die Treue hält. “Wir wollen Innovationen weiter voranbringen und dafür sind genau solche Investitionen wichtig”, erklärte Herrmann. Und mit Framatome werde die Wissenschaftsstadt Fürth weiter gestärkt.
Im kommenden Jahr sollen in der Kleeblattstadt die Arbeiten für ein radiochemisches Labor beginnen, anschließend startet der Bau für ein zweites Gebäude für weitere Laboratorien und Werkstätten. In Summe sollen hier rund 400 Beschäftigte zu modernen, nachhaltigen Technologien zur sicheren und CO2-armen Energieerzeugung forschen und einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Energietransformation leisten. Größe
“Vielleicht wird in Fürth mit der Kernfusion die Weltlösung gefunden, um dem wachsenden Energiebedarf zu decken”, hofft Jung.