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Mit Zuversicht ins neue Jahr

Auch wenn das Jahr 2025 deutschlandweit mit vielen schlechten Nachrichten wie kriegerische Auseinandersetzungen, Auswirkungen des Klimawandels, Werkschließungen und Stellenabbau die Menschen bewegte, durfte Oberbürgermeister Thomas Jung zu Beginn seiner traditionellen Rede beim Jahresgespräch der Stadt verkünden: Fürth ist stabil und Fürth hat sich gut entwickelt. Gründe hierfür gäbe es einige, so der Rathauschef.

“Wir bieten einen stabilen Arbeitsmarkt statt Massenentlassungen. 5,7 Prozent Arbeitslosenquote im Dezember bedeutet keine Steigerung der Erwerbslosen im Laufe des Jahres 2025, ganz gegen den Bayern- und Bundestrend“, so der OB. Erfreulich sei auch das hervorragende Kinderbetreuungsangebot in der Kleeblattstadt. ”Das ist mir auch persönlich sehr wichtig, dass die Familien Verlässlichkeit haben und ihr Leben gut planen können und die Kinder gute Betreuung haben. Deutschlandweit fehlen 300 000 und bayernweit 60 000 Plätze, in Fürth fehlt kein einziger.“

Auch die wirtschaftliche Lage bleibt laut Jung positiv. So ist der Gewerbesteueransatz aus dem Jahr 2025 mit 85 Millionen Euro um neun Millionen höher als erwartet. "Die Fürther Wirtschaft zeigt sich stabil und das ermöglicht weiteren Schuldenabbau sowie hohe Investitionen und wir können mit dem Jahresüberschuss aus 2025 auch unsere Rücklagen wieder stärken.“

In Sachen Klimaschutz berichtete Jung ebenfalls über Erfolge. “Bei der vor Ort erzeugten Grünen Energie im Verhältnis zum Energieverbrauch hat Erlangen 4,9 Prozent, Nürnberg vier Prozent und Fürth 11,9 Prozent.“ Spitzenreiter ist die Kleeblattstadt auch beim CO2-Fußabdruck: So verbrauche Nürnberg 8,7 Tonnen, Erlangen 7,7 Tonnen und Fürth nur 5,9 Tonnen. Einen wesentlichen Beitrag leistet hier auch die Fürther Wirtschaft: So ist das hiesige Siemens-Werk weltweit das erste von 200, das klimaneutral produziert. ”Siemens allein erspart der Umwelt 2000 Tonnen CO2, die bislang ausgestoßen wurden. Gleichzeitig schafft Siemens Null Emissionen und über 140 Prozent mehr an Produktion. Einfach großartig.“

Stolz zeigte sich Jung, dass sich die Pro-Kopf-Verschuldung seit dem Höchststand 2010 von 2500 Euro auf 1200 Euro mehr als halbiert hat. "Wenn wir das so weiterführen, gibt es in 15 Jahren, also binnen einer Generation, gar keine Schulden mehr und noch besser: Wir haben gleichzeitig Rücklagen von über 150 Millionen Euro angehäuft, die uns jetzt in den nächsten Jahren bei den großen Baustellen für Brücken und Schulen helfen.“

Zum Abschluss seiner Rede bedankte sich Jung bei den Stadtratsmitgliedern für die Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren. "Wie der Stadtrat parteiübergreifend zusammengearbeitet hat, ist für mich ein Beispiel, wie Demokratie gut funktioniert. Es gab sachorientiertes Arbeiten und das erkennbare gemeinsame Ringen um den besten Weg für unsere Stadt.“ Alle gemeinsam seien weiterhin gefordert ihr Bestes zu geben, um weiterhin Stabilität sowie ein gutes und friedliches Zusammenleben sicherzustellen.

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