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Modernste Ampeltechnik für mehr Sicherheit

Kreuzung mit Ampeln an der Gebhardtstraße/Zähstraße, mehreren Fahrzeugen und historischen Gebäuden im Hintergrund.

"Hauptrichtung Dauergrün": Die neue Ampelanlage an der Gebhardtstraße sorgt für eine nachhaltige und notwendige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Im Zuge des umfassenden Ausbaus der Kreuzung Zähstraße/Gebhardtstraße und der Straße “Am historischen Lokschuppen” wurde auch eine neue Ampelanlage mit modernster Technik installiert. Die Maßnahme sorgt so für eine nachhaltige und notwendige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Spezielle Sensoren, Induktionsschleifen, eine Wärmebildkamera und sogenannte Radartaster initiieren in Verbindung mit neuen Markierungen eine Optimierung des Verkehrsflusses und bieten mehr Sicherheit vor allem für den Rad- und Fußverkehr. Baureferentin Christine Lippert sprach von einer “einzigartigen Ampel in Fürth und großem digitalen Fortschritt.”

Die Anlage wurde mit der Betriebsform “Hauptrichtung Dauergrün” konzipiert, sodass eine Umschaltung erst stattfindet, wenn ein Fahrzeug oder Fußgänger in einer Nebenrichtung “grün” anfordern. Eine zusätzliche Induktionsschleife ermöglicht dem Busverkehr das gefahrlose Linksabbiegen in die Zähstraße. Für die Fußgänger wurden sogenannte Radartaster an den Ampelmasten installiert, die ohne Berührung die Grünphase auslösen. Ein direkter Kontakt mit dem Drücker ist im Sinne der Hygiene somit nicht mehr nötig. 

Die große Besonderheit der Ampelanlage liegt in der Aktivierung des Blindenleitsystems mit Hilfe der LOC.id-App und einem eigens von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Firma Yunex Traffic integrierten Zusatzmoduls. Dies kommt deutschlandweit erstmals zum Einsatz.

Mittels dieser Technik erkennt die Ampel, wenn sich sehbehinderte Personen annähern. Außerhalb der Betriebszeit (5.30 bis null Uhr) wird die Ampel automatisch ein- und nach der barrierefreien Querung wieder ausgeschaltet. Auch der in bestimmten Zeiten deaktivierte Orientierungston geht dann in Betrieb. Ein “Meilenstein für sehbeeinträchtigte Menschen”, sind sich Lippert und Oberbürgermeister Thomas Jung einig. Ob der modernen Technik besitzt die Ampelanlage einen “Mehrwert für alle Nutzer”, ergänzt Jung.

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