Fürth hat 2500 neue Bewohner bekommen, wie Oberbürgermeister Thomas Jung mit einem Augenzwinkern bemerkte. Er hat mit Hilfe des Fischereivereins Fürth je 500 Barben, Äschen und Rutten sowie 1000 Nasen – allesamt vom Aussterben bedrohte heimische Fischarten – in der Zenn ausgesetzt. “Die Pflege und Wiederansiedlung heimischer Fischarten ist eine unserer zentralen Aufgaben”, sagte Vorsitzender Martin Stade. “Viele Arten stehen unter Druck – durch steigende Wassertemperaturen, veränderte Fließgeschwindigkeiten und den Verlust von Lebensräumen. Deshalb leisten wir heute einen konkreten Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt.” Jung dankte den Verantwortlichen, die diese Aufgabe im Auftrag der Stadt ausführen, und sicherte im Erfolgsfall weitere Ansiedlungen zu. "Der Fischereiverein zeigt vorbildlich, wie praktischer Naturschutz gelingt – mit Fachwissen, Herzblut und Ausdauer. Das ist ein Gewinn für unsere Stadt und unsere Umwelt."