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Sprühnebelsäulen bieten Abkühlung

Genannte Personen stehen neben der Säule, die gerade Wassernebel versprüht.

Infra-Chef Marcus Steurer und Oberbürgermeister Thomas Jung (v. li.) bei der offiziellen Inbetriebnahme der Sprühnebelsäule in der Rudolf-Breitscheid-Straße.

An heißen Sommertagen sorgen drei neue Sprühnebelsäulen in der Fürther Innenstadt für eine willkommene Erfrischung. Die sogenannten “Frischespender” der infra versprühen einen feinen Wassernebel und sollen die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt auch bei hohen Temperaturen verbessern.

Die knapp zwei Meter hohen Säulen sind mit speziellen Düsen ausgestattet, die die Umgebungsluft spürbar abkühlen. “Man wird dabei nicht komplett nass, sondern spürt lediglich die angenehme Frische des Wassernebels”, erläutert infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. Für Oberbürgermeister Thomas Jung sind die neuen Anlagen ein weiterer Schritt hin zu einer klimaangepassten Stadt: “So können wir auch an heißen Tagen die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt verbessern.”

Die Sprühnebelsäulen seien zwar kein Allheilmittel gegen die Folgen des Klimawandels, betonen die Verantwortlichen, jedoch ein wichtiger Baustein im Maßnahmenpaket der Stadt. Bereits im vergangenen Sommer hatte die infra in der Schwabacher Straße ein Fontänenfeld errichtet. Zudem stehen inzwischen sechs Trinkwasserspender im Stadtgebiet zur Verfügung. Ein weiterer soll in Kürze in der Dambacher Straße in Betrieb gehen.

Rund 8 000 Euro investierte die infra in jede der drei Säulen. Diese sind in der Rudolf-Breitscheid-Straße 3, in der Schwabacher Straße 48 (Höhe Woolworth) und in der Gustav-Schickedanz-Straße bei der U-Bahntreppe aufgestellt. Für einen hygienisch einwandfreien Betrieb spülen sich die Anlagen regelmäßig selbst durch. Zusätzlich werden in festen Abständen Wasserproben entnommen und untersucht. Aktiviert werden die “Frischespender” per Infrarot-Taster.

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