Auch in Fürth gab es in diesem Sommer wieder sehr heiße Tage. Der Klimawandel wird zu einer spürbaren Belastung, vor allem für die Menschen in der dichtbebauten Innenstadt, Südstadt und Oststadt. Daher schafft die Stadt Fürth dort stetig mehr Grünflächen, etwa bei der bevorstehenden Umgestaltung der Hornschuchpromenade, wo 2500 Quadratmeter zusätzliches Grün entstehen. Weiter geht es mit der Begrünung des Königs- und Kissingerplatzes.
Aber: Im Stadtgebiet gibt es sicherlich weitere versiegelte Flächen, die keine Funktion haben und daher nutzlos sind. Flächen, auf denen gearbeitet wird oder Menschen zusammenkommen, wie am Wochenmarkt, gehören nicht in diese Kategorie, auch Wohnflächen, Schulen, Sozialeinrichtungen oder Verkehrsflächen haben und behalten ihre Berechtigung. Plätze aber, wie beispielsweise der Marmaris- oder Xylokastroplatz in der Südstadt, könnten möglicherweise entsiegelt werden.
Oberbürgermeister Thomas Jung ruft daher die Fürtherinnen und Fürther auf, mögliche Flächen in ihrer Umgebung zu identifizieren und an die Stadtverwaltung – per E-Mail unter bmpa@fuerth.de oder per Post an Bürgermeister- und Presseamt Stadt Fürth, Hallstraße 2, 90762 Fürth – zu melden. Gerne ein Foto und/oder Lageskizze der Fläche beifügen.
Jeder Vorschlag wird daraufhin auf Machbarkeit geprüft, es folgt eine Kostenschätzung für die Entsiegelung und anschließend entscheidet der Stadtrat über die realisierbaren Vorschläge.