Soziales, Aktuelle News

Starke Partnerschaft über die Stadtgrenzen hinweg

Handschlag zwischen Jung und Maier.

OB Thomas Jung (re.) und Christoph Maier, geschäftsführender Vorstand des Tierschutzvereins, nach der Vertragsunterzeichnung.

Bereits im März 1976 haben die Stadt Fürth und der Tierschutzverein Nürnberg-Fürth und Umgebung e.V. einen Vertrag über die Verwahrung der im Stadtgebiet gefundenen Tiere abgeschlossen. Dieser wurde nun mit gleichzeitiger Erhöhung der jährlichen Zuwendung aktualisiert.

Da die Kleeblattstadt kein Tierheim hat, übernimmt die Nürnberger Einrichtung per Vertrag die Aufgaben der Stadt Fürth. Aufgefundene Tiere werden aufbewahrt, an die rechtmäßigen Besitzenden zurückgegeben oder letztlich auch verwertet. Der Tierschutzverein hat sich danach verpflichtet, die Fundtiere artgerecht unterzubringen, zu füttern und zu pflegen. Neben der Verwahrung von Fundtieren nimmt der Tierschutzverein auch die Tiere auf, die durch die Stadt Fürth etwa wegen Vernachlässigung sichergestellt, beschlagnahmt oder auf Veranlassung der Stadt Fürth abgegeben werden. 

Im Gegenzug hat sich die Stadt Fürth verpflichtet, dem Tierschutzverein für seine Leistungen eine jährliche Vergütung zu bezahlen. Diese wurde nun um 20 000 Euro auf jährlich 60 000 Euro erhöht. Die Stadt, so Oberbürgermeister Thomas Jung, sei dem Verein “sehr dankbar, dass er diese wichtige Aufgabe übernimmt.”

Beide Seiten haben sich nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Tierarzt- und Energiekosten auf eine Erhöhung des Entgeltes geeinigt.

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