Die Hornschuchpromenade und die angrenzenden Straßen sind wichtige historische Prachtstraßen in Fürth und prägen das Stadtbild. Zur Sicherstellung eines zweiten Rettungsweges für die angrenzenden Privatanwesen, zur Wahrung des Baumschutzes und zur Verbesserung der Lebensqualität plant die Stadt seit langem eine Neugestaltung des Straßen- und Grünraums.
Die Baumaßnahme ist nun in der Königswarterstraße und der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen Gabelsbergerstraße und Luisenstraße gestartet. “Diesen Spatenstich haben wir lange herbeigesehnt – nun kann also die Aufwertung der wunderschönen Prachtstraße und ihrer Gebäude entlang der Strecke der ersten Eisenbahnfahrt beginnen.” Mit großer Freude hat Oberbürgermeister Thomas Jung gemeinsam mit Jonas Schubert (Stadtplanungsamt), Stadtrat Max Ammon, Simone Beyer (Grünflächenamt), Baureferentin Christine Lippert und Rudolf Kucera (Tiefbauamt) zu den Schaufeln gegriffen und so den Startschuss für eines der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte der kommenden zwei bis drei Jahre gegeben. Es entstehen nicht nur 2500 Quadratmeter mehr Grün, sondern mit dem Bau des Parkhauses wurden auch 503 Parkplätze geschaffen. “Wir sind uns sicher, dass auch alle Kritiker nach der Fertigstellung begeistert sein werden”, sind OB und Stadtbaurätin überzeugt. Lippert sprach von einem “historischen Tag für die Stadt”.
Die Arbeiten sind in mehrere Abschnitte unterteilt, die jeweils zeitversetzt ausgeführt werden, um die Bauzeit zu minimieren.
Die Kosten der gesamten Baumaßnahme mit Neugestaltung der Willi-Brandt-Anlage belaufen sich auf 8,1 Millionen Euro und werden über das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm “Sozialer Zusammenhalt” in Verbindung mit der Förderinitiative “Klima wandel(t) Innenstadt” des Freistaats Bayern gefördert.