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Technische Inbetriebnahme des Wasserwerks im Knoblauchsland

Jung und Steurer vor den technischen Anlagen.

Modernste Technik im Inneren des Wasserwerks garantiert die hohe Trinkwasserqualität. infra-Chef Steurer und OB Jung freuen sich über die wichtige Investition.

Für eine langfristig sichere Trinkwasserversorgung in Fürth zu sorgen, ist eine der Kernaufgaben der infra. In diesem Sinne freuten sich Geschäftsführer Marcus Steurer und Oberbürgermeister und infra-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Jung, nun das Startsignal für den Probebetrieb im neuen Wasserwerk im Knoblauchsland geben zu können.

Auf dem Gelände an der Mannhofer Straße wurden in den vergangenen Jahren Brunnen, Roh- und Trinkwasserleitungen, Fern-, Steuer-, Mess- und Regeltechnik, die beiden Reinwasserbehälter, der Wasserturm und die elektrischen Anlagen erneuert, gereinigt und vorbereitet.

Dazu ist nun auch das Herzstück vollständig aufgebaut: eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage, die mit innovativer Niederdruck-Umkehrosmose-Technologie arbeitet. Diese ermöglicht eine besondere Art der Aufbereitung der unterschiedlichen Grundwässer, die im Wasserschutzgebiet vorhanden sind. Selbst kleinste Verunreinigungen, Schadstoffe und Nitrat werden aus dem Grundwasser, das aus dem Quartär gefördert wird, herausgefiltert. Das Besondere dabei: Es handelt sich um eine Vollstromanlage. Das heißt, das gesamte aus den Quartärbrunnen stammende Grundwasser durchläuft den Aufbereitungsprozess der Umkehrosmose. Kombiniert mit dem aufbereiteten Tiefenwasser, dem sogenannten Benkerwasser, ist so die Wasserqualität garantiert.

Nun geht es in die Testphase: Erstmals durchläuft Wasser aus den fünf Flachbrunnen die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage und dann ist die Analytik gefragt. Sie stellt mit der Validierung aller Aufbereitungsschritte sicher, dass das Wasser aus Mannhof den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung entspricht und bedenkenlos direkt aus dem Hahn getrunken werden kann. Im Detail wird das Wasser vom Rohwasser bis zur Abgabe ins öffentliche Netz umfassend auf mikrobiologische, chemische und physikalische Parameter untersucht.

Künftig werden es rund 10 000 Fürther Bürgerinnen und Bürger sein, die mit dem kostbaren Nass aus Mannhof beliefert werden.

OB Jung und infra-Chef Steurer sind sich einig, dass die Investition in die Sicherheit der Wasserversorgung eine Investition in die Zukunft ist. “Schließlich ist Wasser eines der wichtigsten Güter der Menschheit”, so Jung. In der Kleeblattstadt gehe man verantwortungsvoll mit Wasser um und mit einer Eigenversorgungsquote von 50 bis 60 Prozent sei man sehr gut aufgestellt. 

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