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Zehn Jahre Mieterstrom in Fürth

Gruppenfoto der beteiligten Personen vor dem Gebäude der Volkswohl.

Oberbürgermeister Thomas Jung (3. v. re.), Solarpark-Geschäftsführer Clemes Bloß (3. v.li.) und infra-Energievertriebsleiter Klaus Hecker (Mitte) freuen sich mit Vertretern der Fürther Wohnungsbaugenossenschaften vor einem Gebäude der Volkswohl, das derzeit energetisch saniert wird, über den Erfolg des Mieterstrommodells.

Seit seiner Gründung 2012 schreibt der Solarpark der Fürther Wohnungsbaugenossenschaften eine wahre Erfolgsgeschichte: Mittlerweile 90 Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der Genossenschaftsgebäude installiert sind, produzieren umweltfreundlichen Strom, der anfangs genutzt wurde, um die Nebenkosten für die Bewohnerinnen und Bewohner zu senken. Der Durchbruch gelang dann im Jahr 2015, als die infra das Fürther Mieterstrommodell an den Start brachte. Seitdem können auch Bewohnerinnen und Bewohner von Mietimmobilien direkt von günstigerem Solarstrom vom eigenen Hausdach profitieren – lange bevor die Bundesregierung finanzielle Anreize für solche Lösungen bot. Den Solarstrom liefert die infra direkt an die Bewohner der Mieterstromhäuser und ergänzt ihn, wenn die Sonne nicht scheint, mit Ökostrom aus dem öffentlichen Netz. 

Mit diesem wegweisenden Projekt leisten die Fürther Wohnungsbaugenossenschaften gemeinsam mit infra einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Energiegewinnung und -nutzung in Fürth. “Jährlich werden auf den Dächern der Genossenschaften etwa 1,3 Gigawattstunden Solarstrom erzeugt, was unter Berücksichtigung des deutschen Strommixes zu einer CO2-Einsparung von 490 Tonnen pro Jahr führt. Dies ermöglicht bilanziell die Versorgung von etwa 465 Haushalten pro Jahr”, so Solarpark-Geschäftsführer Clemens Bloß.

Auch Oberbürgermeister Thomas Jung freut sich über die tollen Ergebnisse. “Allein im Vorjahr konnten wir eine Steigerung um 140 Prozent bei der Solarstromproduktion verzeichnen.” Ein wichtiger Partner sei auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBG, die ihren Mieterinnen und Mietern ebenfalls in Zusammenarbeit mit der infra seit vielen Jahren nachhaltige und kostengünstige Energie anbiete. Allein 2024 wurden auch hier rund 175 000 Kilowattstunden Mieterstrom bereitgestellt.

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